Nachwuchs bei den Ameisenbären

Ameisenbär-Baby Evita klammert sich auf dem Rücken von Mutter Griseline fest. Foto: PA/dpa

Ameisenbär-Baby Evita klammert sich auf dem Rücken von Mutter Griseline fest. Foto: PA/dpa

Ameisenbären gehören ja nicht unbedingt zu den Zoo-Bewohnern, die sich ins Rampenlicht drängen. So ist es nicht unüblich, dass man vor dem Gehege steht und vergeblich Ausschau hält oder allenfalls etwas Dunkles hinten zwischen den Büschen erahnt. So erlebten wir es auch beim Zoo-Besuch Ende Mai. Aber zusätzlich konnte man noch eine Tierpflegerin beobachten, die vergeblich versuchte, das in der Ecke liegende Tier zum Aufstehen zu bewegen. Mussten wir uns Sorgen machen?

Gesund und munter: Ameisenbären-Nachwuchs Evita. Foto: PA/dpa

Gesund und munter: Ameisenbären-Nachwuchs Evita. Foto: PA/dpa

Nein, jetzt wurde bekannt, dass die Fürsorglichkeit der Pflegerin einen ganz und gar positiven Hintergrund hatte: Ameisenbärin Griseline hat am 26. Mai Nachwuchs bekommen. Da sie das fünfte gesund heranwachsende Jungtier von Mutter Griseline ist, gaben die Pfleger der kleinen Ameisenbärin den klangvollen Namen Evita (der Buchstabe e ist der fünfte im Alphabet). Weil das im vergangenen Jahr geborene Kind von Griseline verhungert war, unterstützen die Pfleger Mutter und Kind in diesem Jahr etwas intensiver und reichen dreimal täglich ein Fläschchen. Laut Zoo-Mitteilung hat die kleine Evita seit der Geburt schon ein Kilo zugelegt und ist jetzt rund 2,5 Kilo schwer.

Evita auf dem Rücken von Mutter Griseline. Foto: PA/dpa

Evita auf dem Rücken von Mutter Griseline. Foto: PA/dpa

Wenn man Glück hat, kann man Mutter und Kind beobachten wie sie durchs Gehege streifen – Evita bequem auf dem Rücken von Griseline. Mir gelang das bisher leider nicht, aber zum Glück gibt es Profi-Fotografen . . .

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