Neuer Publikumsliebling?

Eisbär Wolodja beim Kopfsprung ins Wasser.

Eisbär Wolodja beim Kopfsprung ins Wasser. Foto: PA/dpa

Leider komme ich viel zu selten in den Tierpark. Eigentlich müsste ich mich mal wieder auf den Weg machen und zum Beispiel einmal bei Eisbären-Neuzugang Wolodja vorbeischauen. Gleich bei seiner offiziellen Vorstellung Ende August begeisterte er Pressevertreter und Besucher mit einem formvollendeten Sprung ins Wasser und ließ mit seinen Kapriolen Erinnerungen an Knut aufkommen.

Jung-Eisbär Wolodja ist zur Freude der Besucher noch sehr verspielt.

Jung-Eisbär Wolodja ist zur Freude der Besucher noch sehr verspielt. Foto: PA/dpa

Wolodja, der aus dem Zoo Moskau stammt, ist mit seinen knapp zwei Jahren ein unternehmungslustiger Jung-Eisbär und hat das Zeug zum Publikumsliebling. Aber auch seine Zukunft als Familienvater hat der Tierpark bereits geplant. Wolodja soll in ein paar Jahren mit der zwei Jahre älteren Eisbärin Tonja für Nachwuchs sorgen.  Tonja kam ebenfalls aus dem Moskauer Zoo nach Berlin. Tierpark-Kurator Dr. Florian Sicks konnte Bedenken von Tierschützern entkräften: Tonja und Wolodja sind keine Geschwister. Tonjas Eltern Murma und Untai wurden noch in der freien Natur geboren und sind mit Simona und Vrangel, den Eltern von Wolodja und seinen beiden Geschwistern, nicht verwandt.

Auch wenn Tonja und Wolodja sich eines Tages so gut verstehen, dass sie Nachwuchs zeugen, ist mit einer Neuauflage des Knut-Hypes nicht zu rechnen. Die Tierpark-Mitarbeiter setzen darauf, dass Tonja ihr Junges dann selbst aufzieht. Das heißt, Besucher könnten es erst  im Alter von etwa einem halben Jahr sehen – was ja immer noch ein sehr niedliches Eisbären-Alter ist. Bis dahin erfreuen wir uns an den Aktivitäten des charmanten Wolodja und der anderen Eisbären im Zoo.

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