Winterspaziergang

Den Dromedaren scheint die Kälte nichts auszumachen. Foto: sal

Den Dromedaren scheint die Kälte nichts auszumachen. Foto: sal

Die Sonne schien, aber klirrend kalt war es gestern in Berlin, im Zoo herrschte eine entspannte Atmosphäre, nur wenige Besucher traf man auf den Wegen. Während manche Tiere sich in die hinterste Ecke ihres Geheges drängten, schien andere das Wetter buchstäblich kalt zu lassen. Die Dromedare, bei deren Anblick ich eher an die Wüsten Afrikas denke, haben sich offenbar ein dickes Winterfell zugelegt. Ich hatte den Eindruck, dass sie die Sonne trotz Schneeflocken auf dem Rücken genießen konnten.

Graureiher

Ein Graureiher hat sich ein geschütztes Plätzchen bei den Seebären ausgesucht. Foto: sal

Ungewohnte Gäste konnte man z. B. bei den Seelöwen beobachten. Eine Gruppe Graureiher hatte sich die Felsen dort als Rastplatz ausgesucht. Die Köpfe tief ins Gefieder gezogen, auf einem Bein stehend sahen sie so aus, als ob auch sie jedes bisschen Wärme speichern wollten. Einer hatte sich sogar einen gemütlichen Unterstand im Seebären-Gehege ausgesucht. Die Seelöwen waren dagegen besonders munter und tobten durchs Wasser.

 

Graureiher

Graureiher an einem kalten Januar-Sonntag zu Besuch bei den Seelöwen im Zoo Berlin. Foto: sal

Wasserbüffel

Ein Novemberkind: Wasserbüffel Oskar. Foto: sal

Der im November geborene Wasserbüffel-Nachwuchs Oskar hat mit der Kälte offenbar ebenfalls kein Problem. Nur die Zäune des Geheges bremsen seinen Bewegungsdrang. Zwischendurch gibt’s spielerische Kopfnüsse für die Erwachsenen.

 

 

 

Wolf im Berliner Zoo. Foto: sal

Wolf im Berliner Zoo. Foto: sal

Die Wölfe sind für die Kälte natürlich bestens gerüstet und präsentieren ihr prächtiges Winterfell.

 

 

 

 

 

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