Erfrischung gefällig?

Höhepunkt der Vorführung bei den Seelöwen. der gemeinsame Sprung ins Wasser. Foto: sal

Höhepunkt der Vorführung bei den Seelöwen. der gemeinsame Sprung ins Wasser. Foto: sal

Der Berliner Zoo ist besonders an heißen Tagen mit mehr als 30 Grad eine Erholungsinsel in der Innenstadt. Gleich hinter dem Eingang am Elefantentor bietet der große Springbrunnen eine Gelegeheit, Hände (Erwachsene) oder Füße (Kinder) ins kühle Wasser zu tauchen. Und auf dem Rundgang bieten sich viele Gelegenheiten, an schattigen Plätzen zu verweilen.

Die Wisente freue sich bei Hitze über eine kräftige Dusche. Foto. sal

Die Wisente freue sich bei Hitze über eine kräftige Dusche. Foto. sal

Der Weg, an dem die Bison-, Wisent- und Rentiergehege liegen, bietet den Besuchern meist Schatten, hier kann man sich auch auf einer Bank zwischendurch mal etwas ausruhen. Bisons und Wisente freuen sich über eine kühlende Dusche aus dem Rasensprenger, die zwischen den beiden Gehegen hin und her wechselt. Vielleicht wehen ja auch mal ein paar Tropfen in Richtung der Besucher . . .

Nach getaner Arbeit gibt es zur Belohnung Fisch. Foto: sal

Nach getaner Arbeit gibt es zur Belohnung Fisch. Foto: sal

Bei den Seelöwen ist der Andrang an einem heißen Wochenende noch größer als sonst. Alle warten auf die Vorführung. Während die Tiere ihre Kunststücke zeigen, darf gern ein bisschen Wasser über den Rand des Beckens spritzen. Und die Ankündigung, dass es jetzt auf den Tribünenplätzen etwas nass werden kann, wird mit Freude entgegen genommen. An kühleren Herbsttagen rückt man da lieber ein bisschen nach hinten, aber daran denken wir jetzt nicht.

Die Königspinguine leben bei immer gleichbleibender Temperatur. Foto: sal

Die Königspinguine leben bei immer gleichbleibender Temperatur. Foto: sal

Wer eine richtige Abkühlung braucht, geht gleich anschließend ins Pinguin-Haus. Hier drin ist von der Jahreszeit draußen nicht viel zu merken, es ist immer gleichbleibend kühl. Schließlich liegt hinter der Scheibe ja sogar Schnee. Nach einer Weile fängt man dann doch an zu frieren. Die Pinguine interessiert das nicht, sie drehen uns demonstrativ den Rücken zu. Ich frage mich, wie viel sie von ihrer  Seite der Glasscheibe aus eigentlich sehen können.

Einfach abtauchen wie ein Flusspferd, das wünscht sich bei 30 Grad auch mancher Besucher. Foto: sal

Einfach abtauchen wie ein Flusspferd, das wünscht sich bei 30 Grad auch mancher Besucher. Foto: sal

Um ihren großen Badesee könnte man jetzt auch die Flusspferde beneiden. Doch für sie spielen die jetzigen Temperaturen sicher keine große Rolle. Ihre eigentliche Heimat liegt schließlich im südlichen Afrika.

Gesundes Speiseangebot bei den Alpenmurmeltieren: Obst, Gemüse, Kräuter und Brot. Foto: sal

Gesundes Speiseangebot bei den Alpenmurmeltieren: Obst, Gemüse, Kräuter und Brot. Foto: sal

Wichtig ist an heißen Tagen natürlich auch die richtige Ernährung. Die Besucher können sich an zahlreichen Eisständen mit kalorienreichen Erfrischungen eindecken. Die Alpenmurmeltiere befolgen dagegen die Regeln der gesunden Ernährung und decken ihren Flüssigkeitsbedarf über wasserhaltiges Obst, Gemüse und Kräuter.

Und dann gibt es auch noch diejenigen, die bei Hitze nur noch eines machen – abhängen:

Erschöpft von der Hitze: die Sandkatze. Foto: sal

Erschöpft von der Hitze: die Sandkatze. Foto: sal

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