Kaninchen im Hoppelland

Viel Gras zum Herumhoppeln und kleine Hütten zum Ausruhen bietet die neue Kaninchen-Landschaft im Tierpark. Foto: Tierpark Berlin

Viel Gras zum Herumhoppeln und kleine Hütten zum Ausruhen bietet die neue Kaninchen-Landschaft im Tierpark. Foto: Tierpark Berlin

Kaninchen sind possierlich und flauschig und wecken bei Kindern aber auch bei vielen Erwachsenen diesen Ach-ist-das-niedlich-darf-ich’s-mal-anfassen-Impuls. Für alle, die Kaninchen mögen, gibt es jetzt eine neue Pflicht-Station beim Besuch im Tierpark Berlin: Das neue Hoppelland mit 14 Hauskaninchen.

Im Kaninchen-Hoppelland leben verschiedene Rassen. Foto: Tierpark Berlin

Im Kaninchen-Hoppelland leben verschiedene Rassen. Foto: Tierpark Berlin

Die neue Kaninchen-Landschaft erinnert an eine neuseeländische Hobbit-Film-Kulisse, und folgerichtig heißt der Herr im Haus bzw. in der Hoppel-Hütte Bilbo – wie der Hobbit Bilbo Beutlin in den Büchern von J. R. R. Tolkien und den Hobbit- und Herr-der-Ringe-Filmen von Peter Jackson. Bilbo ist ein stattlicher rot-weißer Widder von 4,5 Kilo mit langen, hängenden Ohren und das größte Tier der Gruppe. Er lebt im Hoppelland zusammen mit 13 Weibchen verschiedener Rassen. Doch wer nun die Hoffnung hat, dass hier bald zahlreiche kleine Kaninchen durch die Gegend hoppeln, wird enttäuscht – Bilbo ist kastriert.

Die neue begehbare Kaninchen-Landschaft ist mit 450 Quadratmetern 40 Mal so groß wie die alte Anlage mit den kleinen Kaninchenställen. „Auch für die Besucher ist solch ein gitterloser Tierkontakt deutlich attraktiver. Trotz der Größe der Kaninchen-Landschaft sollten die Besucher die kleinen Tiere aus nächster Nähe erleben können. Daher wurde die Anlage als begehbares Gehege gestaltet. Dort entscheiden die Tiere nun selbst, ob sie den direkten Kontakt zu den Besuchern wünschen oder ungestört von Besuchern über die Hügel hoppeln“, erläutert Kurator Dr. Florian Sicks. Kontakt ist durchaus erwünscht, aber das Füttern der Tiere ist verboten.

Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem (3. v. r.) mit Tierpark-Mitarbeitern und Kaninchen. Foto: Tierpark Berlin

Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem (3. v. r.) mit Tierpark-Mitarbeitern und Kaninchen. Foto: Tierpark Berlin

„Mit großem Engagement haben unsere Handwerker, Gärtner, Tischler, Schlosser, Maler und Tierpfleger gemeinsam mit dem zuständigen Kurator in nur zwei Monaten ein liebevolles Zuhause für die Kaninchen gebaut“, berichtet Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. „Mit so viel Teamgeist werden wir die Zukunft des Tierparks meistern“, ist er sicher.

3 Kommentare

  • Ich finde das neue „Hoppeland“ auch mehr als gelungen. Es macht einfach mehr her als bisher und meine Kinder waren beim Besuch ganz begeistert.

  • Sehen ja echt sehr süß aus die beiden Kaninchen, meine Tochter und ich sind echt begeistert und nun wünscht sich meine Kleine auch ein Kaninchen! *lach LG

    • Sylvia

      AJa ich liebe das Hoppelland,

      wir haben selbst ein großes Gehege und eine Kaninchengruppe.

      Wir haben Schlappohren (wie auf dem Tierparkfoto) abzugeben.
      Wer möchte kann sich gern bei mir melden.

      War ein kleiner Unfall mit 5 Zuckersüßen Folgen.

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