Orang-Utan-Mädchen heißt Rieke

Rieke wird regelmäßig gewogen. Inzwischen ist sie schon 1800 Gramm "schwer". Foto:  Zoo Berlin

Rieke wird regelmäßig gewogen. Inzwischen ist sie schon 1800 Gramm „schwer“. Foto: Zoo Berlin

Das kleine Orang-Utan-Mädchen im Berliner Zoo hat jetzt einen Namen. Rieke heißt die Kleine, so dass man gleich erkennt, dass sie eine echte Berliner Göre ist. Die Kleine wurde von ihrer Mutter nicht angenommen und wird nun von Pflegern großgezogen.

Fast 600 Vorschläge waren bei BILD und B.Z. eingegangen, die die Patenschaft für das Orang-Utan-Kind übernommen haben.  Gemeinsam mit dem Pflegerteam wurde der Name dann ausgesucht. „Rieke klingt schön frech, ist kurz und einprägsam für das Tier. Der Name lässt sich auch gut rufen“, sagt Tierpfleger Christian Aust (50). Rieke sei kein Modename, sondern zeitlos und passe gut nach Berlin.

„Auch wenn die Kleine mit ihrem Namen jetzt noch nichts anfangen kann, so wird sie in ungefähr einem halben Jahr wirklich wissen, dass sie gemeint ist, wenn man Rieke ruft“, meint Tierpfleger Ruben Gralki. Und vorher? Tierarzt Dr. André Schüle: „Unser Geruch und der Klang unserer Stimmen sind ihr schon vertraut. Unterscheiden kann sie uns noch nicht.“ Eines erkennt Rieke doch schon sehr gut: den Nuckel ihrer Trinkflasche. Mittlerweile ist sie gut 38 cm lang und wiegt stolze 1800 Gramm. Sie bleibt allerdings vorerst weiter hinter den Kulissen des Zoos. Wir müssen uns also noch ein bisschen gedulden bis wir die kleine Rieke besuchen können.

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