Name fürs Nashornbaby gesucht

Panzernashorn-Mama Betty mit ihrem jüngsten Nachwuchs. Wie soll der Kleine heißen? Foto: Tierpark Berlin

Panzernashorn-Mama Betty mit ihrem jüngsten Nachwuchs. Wie soll der Kleine heißen? Foto: Tierpark Berlin

Besucher im Tierpark Berlin freuen sich über das neueste Baby. Vor vier Tagen ist Panzernashorn Betty (20 Jahre) zum sechsten Mal Mutter geworden. Der kleine Nashornbulle ist schon munter unterwegs, Betty spaziert stolz mit ihrem jüngsten Sprössling durch die Außenanlage. Nun wird noch ein Name gesucht, Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht.

Die Morgentoilette erledigen Mutter und Sohn in der Schlammkuhle, anschließend traben sie erfrischt durch das Gelände. Zwischendurch stärkt der Kleine sich immer wieder bei Mama, bis zu 30 Liter Milch trinken Nashornkälber pro Tag. Schließlich soll er einmal so beeindruckend werden wie Papa Belur, der am 1. Januar 1990 ebenfalls im Tierpark zur Welt kam. „Zu seinen Spitzenzeiten wird das Jungtier bis zu zwei Kilo pro Tag zunehmen und sein Geburtsgewicht so in den nächsten sechs Monaten bereits verfünffachen“, erklärt der leitende Tierarzt Dr. Günter Strauss.

Der kleine Nashornbulle ist schon munter im Gehege unterwegs. Foto: Tierpark Berlin

Der kleine Nashornbulle ist schon munter im Gehege unterwegs. Foto: Tierpark Berlin

„Wir sind sehr glücklich, dass Betty und ihr Nachwuchs wohlauf sind. Der Kleine säugt stetig, tobt umher und ruht zwischendurch immer wieder. Alles verläuft bestens, Betty kann in ihrer Mutterrolle voll und ganz aufgehen und wir können auf medizinische Versorgung komplett verzichten“, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Jetzt fehlt nur noch ein passender Name für den Kleinen! Über Facebook können Tierparkfans Vorschläge dafür einreichen. Dafür klickt man einfach auf facebook.com/tierparkberlin und kommentiert den Post mit der Namenssuche. Noch bis Freitagabend können Vorschläge eingereicht werden – dann treffen Reviertierpfleger Mario Hammerschmidt und seine Kollegen die Entscheidung: „Wir wünschen uns am liebsten einen Namen, der zur Herkunftsregion der Panzernashörner passt. Oder einen mit einer schönen Bedeutung.“

Panzernashörner – benannt nach der charakteristischen Faltung ihrer Haut – sind in ihrer Heimat im Nordosten Indiens und Nepal vom Aussterben bedroht. Geschätzt leben nur noch rund 2800 Tiere in freier Wildbahn. Erfreulicherweise scheinen die Schutzmaßnahmen zu wirken – es wurde zuletzt ein ansteigender Trend beobachtet. Der Tierpark Berlin engagiert sich gemeinsam mit der internationalen Zoo-Gemeinschaft für den Schutz und die Erhaltung von Nashörnern: Betty und Belur sind ebenso Teil des internationalen Zuchtprogrammes.

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