Weihnachtsgeschenke

Auch die Elefanten im Tierpark können sich an den Halloween-Kürbissen erfreuen. Foto: Tierpark Berlin

Die Elefanten im Tierpark sollen ein artgerechteres Zuhause bekommen. Foto: Tierpark Berlin

Zwei erfreuliche Nachrichten gab es für Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und seine Mitstreiter im Dezember. Die wichtigste: Ihr Konzept für die Zukunft des Tierparks hat die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses überzeugt. Im kürzlich beschlossenen Landeshaushalt 2016/2017 sind 18 Millionen Euro für Erneuerungs- und Umbauprojekte in den nächsten vier Jahren im Tierpark enthalten. Ein kleines Bonbon gibt es auch für den Zoo (nicht vom Abgeordnetenhaus): Die Reise-Seite „Ab-in-den-Urlaub“ wählte ihn zum schönsten Zoo in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

2016 beginnt die Umgestaltung im Tierpark

Schon im April hatte der Tierpark bei der Senatsverwaltung für Finanzen die Mittel angemeldet. Im Juni wurde das umfangreiche Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Es folgten diverse Erläuterungen, Nachträge sowie eine Einladung in den Hauptausschuss am 4. November. In dieser Sitzung stand Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem den Abgeordneten aller Fraktionen Rede und Antwort. Nun die Entscheidung: Im nächsten Jahr kann mit der Umsetzung des Ziel- und Entwicklungsplanes begonnen werden.

Als erstes entsteht die Himalaya-Landschaft

Als erstes Projekt steht mit 5 Millionen Euro der Bau der Himalaya-Gebirgslandschaft an – hier wird gleichzeitig das Schuttberge-Problem aus der Vergangenheit gelöst. Auf dem Gelände sollen z. B. Schneeleoparden, Kleine Pandas und Takine leben.  Die Eröffnung ist 2017 geplant.

Hohe Priorität hat der Umbau des Elefantenhauses. Die Planung sowie erste Umbauten im sogenannten Dickhäuterhaus können mit Hilfe der vom Haushalt speziell für dieses Projekt vorgesehenen 10 Millionen Euro finanziert werden. Die Planungen beginnen im kommenden Jahr, der Umbau ist ab 2017 geplant. Damit bekommen zum einen die Dickhäuter ein artgerechtes Zuhause, aber auch die Arbeitsbedingungen der Tierpfleger sollen verbessert werden.

Außerdem wird das alte Verwaltungsgebäude aus Bundesmitteln nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz 2016/17 für 3 Millionen Euro saniert. Hier werden die Mitarbeiter aus Verwaltung und Technik sowie die Sanitärräume der Tierpfleger untergebracht.

„Wir freuen uns sehr über die positiven Nachrichten aus dem Abgeordnetenhaus. Diese Haushaltsplanungen geben uns Planungssicherheit über den Doppelhaushalt 2016/17 hinaus. Dieser Vertrauensvorschuss macht uns sehr stolz“, sagt Dr. Andreas Knieriem.

Berliner Zoo: Mit Vielfalt auf Platz 1

Seehasen sind jetzt im Aquarium zu sehen. Foto: Zoo-Aquarium Berlin

Seehasen sind im Aquarium zu sehen. Foto: Zoo-Aquarium Berlin

„Nirgends wird dem Zoobesucher so eine große Vielfalt geboten wie in Berlin. Deshalb ist der Berliner Zoo auch ganz klar unsere Nummer Eins“, heißt es auf der Seite www.ab-in-den-urlaub.de. Mitten in Berlin leben in Zoo und Aquarium mehr als 17.000 Tiere in knapp 1.500 Arten. Als besonderen Tipp für einen Besuch im Winter nennen die Urlaubs-Experten das Aquarium, „wo sich detailgetreue Landschafts- und Artenbecken mit großen Salzwasserbecken abwechseln, in denen auch Haie herumschwimmen“. Empfohlen werden außerdem Stippvisiten bei den Gorillas oder den putzigen Erdmännchen.

Attraktiver Eingang: das Elefantentor am Berliner Zoo. Foto: Zoo Berlin

Attraktiver Eingang: das Elefantentor am Berliner Zoo. Foto: Zoo Berlin

Seine Lieblinge muss sowieso jeder Besucher selbst entdecken. „Neben außergewöhnlichen Exoten, wie Kiwi und Axolotl, beheimatet der Zoo Berlin viele vom Aussterben bedrohte Arten sowie seltene Haustierrassen. Die täglichen spannende Tierfütterungen und Shows begeistern im Jahr mehr als drei Millionen Zoo-Gäste“, betont der Zoo in einer Mitteilung.

„Der schönste Zoo im deutschsprachigen Raum zu sein, ist eine klare Bestätigung unserer Arbeit. Wir freuen uns sehr über dieses herausragende Ergebnis. Der Weg der Modernisierung wird wahrgenommen und es bestätigt unseren Kurs. Unsere Zoo-Gäste glücklich zu wissen, ist eine wunderbare Anerkennung“, kommentiert Zoo-Direktor Dr. Andreas Knieriem das Ranking.

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