Das Elefantenbaby heißt Edgar

Ein großes Namensschild prangt jetzt am Gehege von Elefantenbaby Edgar und seiner Familie. Foto: Tierpark Berlin

Ein großes Namensschild prangt jetzt am Gehege von Elefantenbaby Edgar und seiner Familie. Foto: Tierpark Berlin

Nun hat das 18 Tage alte Elefantenbaby im Berliner Tierpark auch einen Namen: Edgar. Er setzte sich bei den rund 4000 Vorschlägen durch, die beim Paten-Radio TEDDY und dem Tierpark Berlin innerhalb der letzten Woche eingingen.

Zur Feier des Tages gab es Reiskuchen, Elefantenbaby Edgar hält sich aber lieber noch an die Muttermilch von Mama Kewa. Foto: Tierpark Berlin

Zur Feier des Tages gab es Reiskuchen, Elefantenbaby Edgar hält sich aber lieber noch an die Muttermilch von Mama Kewa. Foto: Tierpark Berlin

Zu einer richtigen Taufe gehört natürlich auch eine Feier: Für die Elefantenfamilie um Mama Kewa gab es leckere Reistorte mit Früchten und für Edgar eine große Namenstafel, die nun das Elefantengehege ziert.  „Wir haben uns sehr über die rege Beteiligung an der Namenssuche gefreut – die sicherlich auch durch die großartige Unterstützung des Paten Radio TEDDY zustande kam. Und mit Edgar ist definitiv ein sehr passender Name für unseren Neujahrsnachwuchs gefunden worden“, sagt Tierpark- und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Der kleine Dickhäuter kam am Neujahrsmorgen zu Welt und entwickelt sich prächtig – um die 20 kg hat Edgar seit seiner Geburt bereits zugenommen, berichtet der Tierpark. Die Muttermilch von Elefantendame Kewa scheint nicht nur zu schmecken, sondern ist auch gehaltvoll! Schließlich soll aus Edgar irgendwann ein stattlicher Elefantenbulle von bis zu fünf Tonnen Gewicht und bis zu drei Metern Höhe werden. Bis dahin dauert es allerdings noch ein Weilchen, eine ganze Zeit lang können sich die Tierpark-Besucher an dem niedlichen Elefantenkind erfreuen.

Asiatische Elefanten sind das größte Landsäugetier Asiens. Sie leben in den tropischen und subtropischen Monsunregenwäldern, immergrünen Wäldern, Laubwäldern und im Dornbuschland. Der Asiatische Elefant gilt als stark gefährdet – zwar ist der Bestand als Haus- und Arbeitstier in Südostasien relativ hoch, dennoch sind die beeindruckenden Dickhäuter in freier Wildbahn kaum mehr anzutreffen. Im Tierpark Berlin leben derzeit sieben Asiatische und sechs Afrikanische Elefanten.

2 Kommentare

  • Karin Jaschik

    Sehr geehrter Herr Dr. Knieriem,
    ich bin frustriert, nicht über die Informationspolitik über Zoo und Tierpark im Internet, aber über die Rolle von Zoo und Tierpark insgesamt. Es geht überhaupt nicht darum, – wie im Internet mehrfach verglichen wird – welche der beiden Einrichtungen „besser“ ist. Ich als Urberliner liebe beide mit ihren Besonderheiten. Sie sprechen davon, daß die Besucherzahlen im Tierpark (er liegt nun einmal ungünstiger) unbedingt erhöht werden müssen. Da ist es erfreulich, daß Sie für den Tierpark ein Projekt vorgelegt haben. Aber auch das macht mir Probleme:
    – Der Internetblog trägt den Namen Zoo-blog. Wo bleibt der Tierpark? Schon da beginnt dessen Benachteiligung.
    – Trotz der großen Vorhaben hinsichtlich des Umbaus des Tierparks erhält der Zoo, der auch finanziell gut dasteht, in den nächsten Jahren mehr Gelder. Warum? Wegen Ihrer frühen Liebe zum Zoo?
    – In den Berliner Medien (vor allem rbb) ist der Zoo ständig viel breiter vertreten. Eine Gleichbehandlung beider Gärten könnten Sie positiv beeinflussen
    – Warum kommt der avisierte PANDA NICHT IN DEN TIERPARK? Besucherprobleme könnten mit einem Schlag weitgehend und nachhaltig (im Zusammenhang mit dem Umbaukonzept) behoben werden. Sie aber ziehen wieder einmal den Zoo vor.
    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Berliner Politik immer noch oder oftmals Westberliner Politik ist. Es könnte bei gutem Willen endlich mehr zusammenwachsen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karin Jaschik

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