Nachbar mit Aussicht

Um die Anziehungskraft des Berliner Zoos muss man sich keine Sorgen machen, die Besucherzahlen sprechen für sich. Aber ich freue mich, dass das Umfeld immer attraktiver wird. Der Turm der Gedächtniskirche soll im Sommer endgültig von seinem Gerüst befreit werden. Und eine besondere Attraktion wurde neulich eröffnet: Der direkte Zoo-Nachbar, das neue Einkaufszentrum Bikini Berlin, bietet neben interessanten Shops und Gastronomie auch einen direkten Ausblick auf den Zoo. Weiterlesen

Dem Wisent auf der Spur

Wisent mit Sender in der Döberitzer Heide. Foto: Heinz-Sielmann-Stiftung/Lehnert

Wisent mit Sender in der Döberitzer Heide. Foto: Heinz-Sielmann-Stiftung/Lehnert

Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat den Wisent zum Wildtier des Jahres 2014 erklärt. Diese beeindruckenden Tiere schaue ich mir im Berliner Zoo immer gern an. Sie haben hier regelmäßig Nachwuchs, aber natürlich kann der Zoo nicht die ganze Familie mit  allen Nachkommen beherbergen. Deshalb werden Tiere an andere Einrichtungen abgegeben, zum Beispiel in die Naturlandschaft Döberitzer Heide der Heinz Sielmann Stiftung. Weiterlesen

Neuanfang

Am ersten April ist es so weit, dann tritt der neue Chef von Zoo und Tierpark, Andreas Knieriem, sein Amt an. Wie heute bekannt wurde, räumt Bernhard Blaszkiewitz den Posten vorzeitig zum 31. März. Er war seit 1991 Tierpark-Direktor und seit 2007 auch Chef des Berliner Zoos.  Der Aufsichtsrat hatte im vergangenen Jahr seinen Vertrag nicht verlängert, er sollte Ende Juni 2014 auslaufen. Nun ist der Weg etwas früher frei für einen Neuanfang. Weiterlesen

Vaterfreuden

Nachwuchs im Zoo Berlin: Zwei kleine Lisztaffen halten sich am Rücken ihres Vaters fest. Foto: PA/dpa

Nachwuchs im Zoo Berlin: Zwei kleine Lisztaffen halten sich am Rücken ihres Vaters fest. Foto: PA/dpa

Väterliche Fürsorge kann man derzeit bei den Lisztaffen im Zoo Berlin beobachten. Am 27. Februar wurden hier Zwillinge geboren. Seitdem kümmert sich hauptsächlich der Vater um die beiden Kleinen. Auf seinen Rücken gekuschelt werden sie vom Papa herumgetragen. Aber die Mutter ist nicht völlig abgemeldet, die Kleinen klettern regelmäßig zu ihr herüber, um Milch zu trinken. Nach nur drei Monaten wird der Nachwuchs entwöhnt und beginnt,  feste Nahrung zu fressen. Weiterlesen

Winterkinder

Kafue-Litschi-Moorantilopen mit Nachwuchs im Antilopenhaus im Zoo Berlin. Foto: Zoo Berlin

Kafue-Litschi-Moorantilopen mit Nachwuchs im Antilopenhaus im Zoo Berlin. Foto: Zoo Berlin

Bei ungemütlichem Wetter mit Schnee- und Eisglätte bleiben auch einige Zoo-Tiere besser im Haus. Dazu zählen auch die Giraffen, das ist ein willkommener Anlass für frierende Zoo-Besucher, das schöne Antilopenhaus mal wieder von innen zu besichtigen. Aber es gibt auch noch einen weiteren Grund für den Besuch: Nachwuchs bei den Kafue-Litschi-Moorantilopen.

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Winterspaziergang

Den Dromedaren scheint die Kälte nichts auszumachen. Foto: sal

Den Dromedaren scheint die Kälte nichts auszumachen. Foto: sal

Die Sonne schien, aber klirrend kalt war es gestern in Berlin, im Zoo herrschte eine entspannte Atmosphäre, nur wenige Besucher traf man auf den Wegen. Während manche Tiere sich in die hinterste Ecke ihres Geheges drängten, schien andere das Wetter buchstäblich kalt zu lassen. Die Dromedare, bei deren Anblick ich eher an die Wüsten Afrikas denke, haben sich offenbar ein dickes Winterfell zugelegt. Ich hatte den Eindruck, dass sie die Sonne trotz Schneeflocken auf dem Rücken genießen konnten. Weiterlesen

Woran starb Knut?

So liebten ihn seine Fans weltweit: Eisbär Knut als Baby im Zoo Berlin mit der berühmten grünen Decke. Foto: PA/dpa

So liebten ihn seine Fans weltweit: Eisbär Knut als Baby mit der berühmten grünen Decke. Foto: PA/dpa

Vor fast drei Jahren, am 19 März 2011 starb unser Lieblings-Eisbär Knut im Berliner Zoo. Vor den Augen entsetzter Besucher stürzte er im Eisbärengehege ins Wasser und ertrank. Bei einer ersten Untersuchung seines Körpers stellte man fest, dass Knut an einer Gehirn-Entzündung litt. Jetzt veröffentlichte das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung die endgültigen Untersuchungsergebnisse. Große Überraschungen gab es dabei nicht. Weiterlesen

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